GLH Förderverein
Wissen will gefördert sein.

Projekt "Zimmerwetter"

Die Wetterexperten in der 6 B

Am 1. Dezember 2014 bekam unsere Klasse 6 B Besuch von Experten vom Zimmerwetter. Als wir in die Klasse stürmten, standen 3 Erwachsene in schwarzen T-Shirts mit einem Regenschirm vor unserer Tafel. Sie erklärten uns, dass die Luft im Klassenzimmer auch Wasser enthalte, aber natürlich nicht so viel, dass ein Regenschirm vonnöten wäre.

Jede(r) Schüler/in sollte nun ein in der Luft enthaltenes Element auf einem Blatt Papier notieren. Die meisten von und wussten, dass in der Luft Sauerstoff (O2) und Kohlenwasserstoff (CO2) enthalten sind, auch wenn wir die chemischen Formeln erst später durchnehmen werden. Die Wettererxperten hatten 5 verschiedene Versuche für uns vorbereitet:

Mit einem Thermometer führten wir Messungen an verschiedenen Stellen im Klassenzimmer durch und bestimmten so das Klima in der Raummitte. In einem anderen Versuch stellten wir die Temperaturen aller Oberflächen, z.B. von Tischen und Stühlen fest. Die wärmste Oberfläche fanden wir an unserer Heizung und die kälteste an den Fensterrahmen. Im dritten Versuch hauchten wir eine Spielgelfläche an, die sofort beschlug. Dies passierte nicht, wenn wir den Spiegel zuvor mit einem Fön angewärmt hatten. Ausserdem kontrollierten wir die Luftfeuchtigkeit mit einem Messgerät. Beeindruckt waren alle Kinder von dem Nebelversuch: dabei versprühte eine Nebelmaschine dichten Nebel im Klassenzimmer. Die Feuerwehr war zuvor informiert worden, damit sie deshalb nicht ausrücken musste... Der Nebel sollte die schlechte Luft im Raum darstellen. Nachem wir alle Fenster auf kipp gestellt hatten, stellten wir fest, dass sich der Nebel kaum verzog. Dies änderte sich, als wir die Fenster weit öffneten. Der Nebel verschwand umgehend. Nur bei weit geöffneten Fenstern würde also auch die verbrauchte Luft aus dem Klassenzimmer entweichen. Damit wir daran erinnert werden, diese Erkenntnisse in Zukunft umzusetzen, installierten die Wetterexperten eine Klimaampel in in unserem Klassenraum. Sie zeigt uns mit rotem Licht an, wenn wir lüften müssen. Zeigt die Ampel grünes Licht, ist ausreichend frische Luft im Klassenzimmer.

Bald werden die Wetterexperten zu uns zurückkehren, um mit uns weiterzuarbeiten und um die Klimaampel abzubauen; den die benötigen wir dann nicht länger, weil wir in Sachen Klima inzuwischen alle Experten sind. 


Dorothea S. Dietrich